Gedeckter Apfelkuchen vom Blech nach Tante Inge

  • 500gMehl (bei Bedarf zur Hälfte Vollkornmehl verwenden)
  • 200gZucker
  • 250gMargarine oder Butter
  • 2Ei(er)
  • 2Vanillezucker
  • 1Backpulver
  • 1kgÄpfel
  • evtl.Rosinen bei Bedarf
  • n. B.Zimt
  • n. B.Zucker
Dieses Rezept ist sehr einfach. Meine Tante Inge hat es mir als Kind beigebracht und ich habe es damals schon für meine Eltern und Freunde gebacken und es ist bis heute mein Lieblingsrezept.

Die Zutaten bis auf die Äpfel werden in eine große Schüssel gegeben und mit den Händen zu einem kompakten Teig verknetet. Es fällt mit Margarine etwas leichter, wenn diese etwas anwärmen wurde - sonst muss es durch die Wärme der Hände erst geschmeidig werden und es braucht etwas länger, bis der Teig zusammenhält.

Wenn der Teig eine große Kugel ergibt, wird diese in zwei Teile geteilt und im Kühlschrank ca. 30 Min. abgekühlt (lässt sich besser ausrollen). In dieser Zeit können die Äpfel geschält, entkernt und in Scheiben geschnitten werden.

Zunächst 1 Hälfte des Teiges auch dem Kühlschrank holen und auf dem zugeschnittenem Backpapier ausrollen (eine Folie auf dem bemehlten Teig erleichtert die Sache). Dann die Apfelscheiben fächerartig (wie Schuppen beim Fisch) auf dem Teig verteilen. Zimt und Zucker darüber streuen und - wenn gewünscht - Rosinen darauf verteilen. Meine Tante hat die Rosinen mit Rum getränkt. Ich verzichte darauf, weil meine Kids die Rosinen nicht mögen und Alkohol nicht verzehren sollen. Die 2. Hälfte des Teiges zwischen Folie ungefähr auf die Größe des Backblechs ausrollen, eine Folie abziehen und vorsichtig auf die Äpfel legen (gelingt mit der Zeit immer besser - am Anfang vielleicht zu zweit probieren). Sollte der Teig an der Folie kleben kann Reiben mit den Händen (durch die Wärme) den Teig wieder lösen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 20-30 Minuten backen. Ich persönlich mag den Kuchen sehr hell, aber mein Schwiegervater liebt in leicht gebräunt - probiert mal selbst...

Tipps: Der Teig ist übrigens ein Allrounder. Ich verwende ihn auch für Streuselkuchen und friere die andere Teighälfte ein - er schmeckt dann super mit Pflaumen, Kirschen aus dem Glas, die Kids lieben es auch einfach mit Streusel als Streuselplätzchen. Damit ihr das Streusel-Rezept dafür nicht auch noch heraussuchen müsst: 200g Mehl, 200g Zucker, 200g Butter - Zimt nach Geschmack. Weihnachten mache ich die Ausstecher mit diesem Teig.
PS: Seit meine Kinder da sind, habe ich versucht etwas gesünder zu backen - mit einem Vollkornmehlanteil von bis ca. 50 % schmeckt der Kuchen auch sehr gut und auch die Streusel - selbst eingefleischten Vollkorngegnern.

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