Spareribs „Fred Feuerstein“

  • 1 kg Spareribs
  • Rapsöl
  • 1 Eisbergsalat
  • 3 Tomaten
  • 4 EL Mais
  • 1 Zwiebel
  • Essig
  • Öl
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • Tomatenketchup
  • Barbecuesoße
Spareribs "Fred Feuerstein"

1 Diesmal war es ganz einfach: Ich habe die Spareribs am Donnerstag beim Schlachter bestellt und am Freitag abgeholt. Dabei habe ich den allerneuesten Dorftratsch erfahren. Es gibt mal wieder Trennungen, Ehebruch, Wohnungswechsel, Scheidungskinder, Todesfälle und ungepflegte Gräber auf den Friedhof. Skandal!

2 Praktisch, die Rippchen gibt es bereits fertig mariniert und geteilt. Von daher ist es ja irgendwie nur ein halbes Rezept. Aber ich schreibe doch so gern...3 Die Rippchen habe ich für den Nachmittag im Kühlschrank zwischengelagert und mich am PC und Telefon aufgehalten. Dann habe ich einen großen Bräter mit Rapsöl gefüllt und die Rippchen flächendeckend verteilt.

4 Ab in den Ofen mit Heissluft 180°C für ca. 60 Minuten, gern auch etwas länger. Die Fleischteile sollten etwas "ausbrutzeln".

5 In der Zwischenzeit den Salat waschen, putzen und in mundgerechte Häppchen zupfen. Die Zwiebel klein hacken und die Tomate klein schneiden. Jetzt kommt das schwierigste: Maisdose an der Lasche öffnen und Körner entnehmen. Wie gewohnt mit Essig und Öl anmachen ("Ey, Salat! Dich vernasche ich nachher!"), mit Pfeffer/Salz würzen und beiseite stellen.

6 Spareribs großzügig als "Fleischberge" auf dem Teller präsentieren, dazu Ketchup oder Barbecue-Sauce anbieten. Gegessen wird -steinzeitlich- mit den Fingern. Weckt Ur-Instinkte bei Männern.

7 Beilage: Der Salat stört eigentlich nur, aber man braucht doch Quotenvitamine. Gabel ist auch über, weil man sie mit den klebrigen Fingern anfassen muss. Daher Küchenrolle oder Servietten zum Essen reichen oder der Einfachheit halber den Salat auch mit den Fingern essen. Eine ziemliche Schmiererei. Ein zusätzlicher "Knochenteller" auf dem Tisch ist hier ebenfalls unbezahlbar.

8 Tipp: Wenn öfter Rippchen auf dem Speiseplan stehen empfielt es sich jedoch, die Küche bis unter die Decke zu fliesen und einen Autoreifen als Schaukel von der Decke hängen zu lassen. Wilmaaaaa....?!

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