Tatar Piemontese

  • 400gTatar (Kalb), frisch vom Metzger
  • 2Zehe/nKnoblauch
  • 2Schalotte(n)
  • 1Limette(n), der Saft davon
  • 1/2Zitrone(n), der Saft davon
  • 4ELOlivenöl
  • 100gParmesan am Stück
  • 8Cocktailtomaten, möglichst kleine
  • 100gRucola
  • etwasBasilikum, frischer
  • Balsamico, dunkler
  • Salz
  • Pfeffer
Die Schalotten schälen und mit 6-8 Blätter Basilikum fein hacken. Den Knoblauch abziehen und sehr fein hacken, besser nicht auspressen. Zusammen in ein Schüsselchen geben und 4 EL Olivenöl sowie Limettensaft und Zitronensaft hinzufügen.

Nach einigen Minuten das Fleisch in eine Schüssel geben und sorgfältig mit den sonstigen oben verarbeiteten Zutaten mischen bzw. durchkneten. Mit Folie abdecken und bis zum Anrichten, das möglichst direkt im Anschluss erfolgen sollte, einige Minuten kühl stellen.

In der Zwischenzeit für die Garnitur den Parmesan in dünne Scheiben hobeln. Die Tomaten waschen und halbieren. Den Rucola waschen und vorbereiten, dabei zu lange Stängel abzupfen.

Zum Anrichten des Tatars habe ich mir irgendwann mal im Vorbeigehen ein kleines Ofenförmchen, vermutlich für Muffins oder ähnliches, besorgt, das erfreulicherweise genau die Größe für etwa 100 g hat - eine Tasse sollte notfalls auch ausreichen. Das Förmchen eventuell mit etwas Olivenöl einpinseln, dann die Portionen einfüllen und mittig auf die Teller stürzen.

Den Rucola gleichmäßig auslegen, dann Parmesanscheiben und Tomatenhälften rund um das Tatar verteilen. Die Garnitur zum Schluss noch mit Balsamico (je nach Gusto vorher mit etwas Olivenöl und Pfeffer gemischt) beträufeln und mit 1-2 Blättern Basilikum verziert servieren.

Grissini, am besten ohne Sesam oder ähnliche Zugaben, passen anstelle von Brot vorzüglich dazu.

In dieser Form, allerdings nicht immer so aufwändig verfeinert, wird das Gericht fast überall im Piemont, speziell in der Region um Alba, als typische Vorspeise serviert.

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