Frankfurter Grie Soß nach Lores Rezept

  • 50g Kerbel
  • 50g Petersilie, glatte oder krause
  • 50g Borretsch
  • 50g Sauerampfer
  • 50g Schnittlauch
  • 50g Kresse
  • 50g Pimpinelle
  • 150g saure Sahne
  • 150g Naturjoghurt
  • 4 Ei(er), hart gekochte
  • Salz und Pfeffer
  • Muskat
  • etwas Milch
  • 1Prise(n) Zucker
  • 1TL Weißweinessig
Diese grüne Soße ist Handarbeit. Bitte keinen Mixer, keine Küchenmaschine, keine Kräutermühle verwenden.

Saure Sahne und Joghurt zu einer glatten Creme verrühren. Die Eier schälen und halbieren und die Eigelbe mit einer Gabel gut zerkleinern und unter die Sahne-/Joghurtcreme mischen. Diese sollte sich nun leicht gelb färben. Alles mit Salz, Pfeffer, wenig Muskat und einer Prise Zucker abschmecken. Zum Schluss den Essig zufügen und unterrühren. Die Eiweiße klein hacken und unterrühren.
Alle Kräuter kurz abspülen und trocknen. Dann mit einem scharfen Messer oder einer Schere gut zerkleinern. Dabei die harten Stiele entfernen. Die Kräuter nun unter die Eiermischung rühren und noch einmal abschmecken. Sollte die Soße zu dick sein, etwas Milch zufügen und sie so verdünnen. Dann evtl. noch einmal abschmecken. Am besten lässt man die Soße jetzt 1-2 Stunden durchziehen.

Wir essen sie am liebsten zu Spargel mit Schinken, zu neuen Kartoffeln mit Roastbeefscheiben oder als Soße zu Kurzgebratenem Fleisch (Steak, Schnitzel und im Sommer zu Gegrilltem).

Anmerkung:
Die klassischen Kräuter der grünen Soße werden im Frühjahr auch im Rheinland als Fertigmischungen in den Gemüseabteilungen der großen Supermärkte angeboten. Wenn man sie nicht bekommt, kann man die Kräuter natürlich einzeln kaufen, auf TK-Ware zurückgreifen oder (im Notfall) mal ein Kraut weglassen. Lore sagte immer: Jede Hessin hat ihr eigenes Rezept! Man darf also...

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