Koelkasts Hausbrot

  • 400g Sauerteig
  • 300g Mehl (Roggenmehl 1370)
  • 250g Mehl (Dinkel-Vollkornmehl)
  • 250g Mehl (Weizenmehl 1050)
  • 25g Salz
  • 1EL Honig
  • 1EL K√ľrbiskern√∂l nach Wunsch
  • Wasser
  • evtl. Sonnenblumenkerne
  • evtl. N√ľsse
  • evtl. Sesam, Senfsamen
  • evtl. Hefe (Trockenhefe)
  • evtl. St√§rkemehl
Am Vortag wird der Sauerteig angesetzt. Ich nehme ca. 2 EL Anstellgut, verr√ľhre dieses mit 200 g Roggenmehl 1370 und so viel Wasser, dass ein Teig mit der Konsistenz eines Waffelteiges entsteht, also zwischen 200 und 230 ml. Den lasse ich √ľber Nacht abgedeckt g√§ren.

Am anderen Tag verknete ich die entstandene Sauerteigmenge (abz√ľglich 2 EL, die ich f√ľr mein n√§chstes Brot im K√ľhlschrank lagere) mit allen Mehlsorten, Salz, Honig, evtl K√ľrbiskern√∂l und so viel Wasser, dass ein sch√∂ner, nicht klebender Teig entsteht. Dies ist ein bisschen Gef√ľhlssache, h√§ngt auch davon ab, wie feucht der Sauerteig ist und welche Mehlsorten man verwendet. Hier d√ľrften es so zwischen 350 und 500 ml Wasser sein. Ich lasse den Teig in der K√ľchenmaschine ca. 5 Min. kneten und lasse ihn dann ca. 30 Min. stehen, ehe ich ihn weiterverarbeite.

Nach der ersten Ruhezeit knete ich dann von Hand weiter, ich kann dann besser entscheiden, wie viel Mehl ich unterkneten muss. Nur nicht zu viel weiteres Mehl untermischen, gerade mal soviel, wie der Teig braucht, um nicht mehr an der Arbeitsfläche zu kleben.

Beim Kneten nehme ich immer die √§u√üere "Kante" des runden Teigst√ľcks und ziehe diese mit den Fingerspitzen zur√ľck zur Mitte, wo ich ihn dann mit dem Handballen andr√ľcke. Unter Drehen verfahre ich rund um den Teigklo√ü in dieser Form weiter, bis der Teig sch√∂n glatt und fest ist. Bei einem runden Brot drehe ich die Teigkugel dann auf die Teigschluss-Seite (wende ihn also) und "schleife" mein Brot dann quasi noch ein wenig, d.h., ich schiebe unter Drehen die √§u√üeren Kanten immer nach innen und straffe damit noch ein wenig die Oberfl√§che.

Meist kann ich dann das Brot auch ohne Gärkörbchen gehen lassen(vorsichtshalber direkt auf Backpapier) und backen. Wer sicher sein will, wendet dann das Brot wieder und lässt es (Schluss wieder oben) in einem mit einem Stärke/Mehl-Gemisch bepudertem Gärkörbchen gehen. Dies kann mehrere Stunden dauern, kann aber auch relativ schnell gehen, abhängig von Sauerteig-Qualität und Temperatur.

Um das Brot zu variieren mische ich Saaten hinzu, z.B. Sonnenblumenkerne, K√ľrbiskerne, Sesamsaat, aber auch Senfsaat. Gut schmeckt auch eine Nussmischung.

Wenn ich es sehr eilig habe, mische ich sofort zu Anfang ein T√ľtchen Trockenhefe hinzu. Das bewirkt ein wirklich schnelles Aufgehen und mein Brot ist nach einer Stunde schon backbereit. Backmischungen, die vielleicht noch vorhanden sind, k√∂nnen anteilsm√§√üig auch hervorragend mit verbacken werden. So ergibt sich ein immer anders schmeckendes Brot.

Nach dem Vorheizen st√ľrze ich meist das Brot direkt aus der G√§rform auf das mit Backpapier belegte Blech (oder schie√üe mein frei gegangenes mit einem Schieber samt Backpapier in den Ofen). Mit einem Brotmesser schneide ich dann die Oberfl√§che 4 - 5-mal schr√§g ein und bespr√ľhe alles gut mit Wasser, auch das Backpapier.

Ich backe mein Brot bei 220¬į (vorgeheizt) f√ľr 10 Min., schalte dann auf 180¬į und backe es noch 50 Min. fertig. Angeschnitten wird es erst am folgenden Tag. Es bleibt lange saftig.

Diese Mischung ergibt ein sehr saftiges Brot, das bisher noch jedem gut geschmeckt hat. In unserem Haushalt leben Tageskinder, die das Brot ebenfalls lieben.

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